Montag, 5. Dezember 2016

Introductory Browsing for Social Media Relations

Source: McKinsey&Company
As a preparation for our introductory discussion in the Social Media Relations course starting in January, here is some interessting browsing: click here for an infographic about social media usage worldwide and here for a look back into selected U.S. brand activity in social media. This interview with a representative of ECO Verband gives a good introduction into how Social Media change Public Relations. Or click on the image to the left for a current survey by McKinsey & Company among 200 Social Media pioneers in Germany and a general introduction to social media and its powers to affect every link in the value chain. For a closer look on how social media alters the 'traditional' Marketing Funnel consider this blog article by David Rogers, who teaches digital marketing at Columbia Business School.

Nielsen regularly monitors how trustworthy consumers judge different marketing and media channels. Here is a summary of their latest 2015 findings; and here to their earlier surveys of 2013 and 2012.

For a description of a rather revealing experiment with the Facebook algorithm which decides which posts should appear on each facebook user's newsfeed click here. This experiment took place before the U.S. presidential elections, but the issue raised got really controversial during the last twelve months. And if you still haven't got enough, our library has the current issues of the Social Media Magazin available in the reading room. Here is a link to the Commerzbibliothek's online catalogue entry for the Social Media Magazin.

I will post a short blog series with further links to material, which we will talk about in the seminar. We will assign reading obligations for these materials at the first session, but if you want to read ahead feel free to do so.

Freitag, 28. Oktober 2016

Practical Challenges with IoT - Panel Discussion at Princeton University (CITP Conference on Security and Privacy for the Internet of Things)

I know the video is an hour long, but it is worthwhile watching to get a feel and understanding of the practical and ethical challenges we are currently encountering on the way to an IoT-world, largely centred around data security and privacy but also in terms of change management, dealing and educating the consumer and most fundamentally IT-infrastructure.

What I think is important to keep in mind when watching is that the points made and issues raised are not here to scare us or stop the development but they are essential to make us aware of the curves and bends we have to navigate on this path to billions and billions of smart devices which we are about to trust to run our cities, our homes and our lives.
If these topics interest you make sure to also have a look through the other CITP panel discussions.

Samstag, 17. September 2016

Hyper-Reality: Anschauungsobjekt oder düstere Zukunftsvision?

Was zunächst nur als Anschauungsobjekt für die aller Wahrscheinlichkeit nach auf uns zukommende Mixed Reality beginnt, nimmt durch den Einsatz von ein wenig klassischem Storytelling eine überraschende Wendung zu einer rechten düsteren und nachdenklich-stimmenden Zukunftsvision. Sehr sehenswert!

HYPER-REALITY from Keiichi Matsuda on Vimeo.

Mittwoch, 14. September 2016

To Learn From the Horse's Mouth: Workshop bei Google zu Digital Advertising

Google lädt HSBA Stundentinnen und Studenten sowie Alumni am 21. Oktober zu einem eintägigen Workshop über Digital Advertising und Googles beratungsorientierten Vertriebsansatz in ihre Hamburger Büros ein. Wer Interesse hat, zur Anmeldung geht es hier.


Freitag, 29. Juli 2016

Para-Soziale Interaktion.

Dieser Artikel fasst das Vox Video "Kim Kardashian's greatest Talent" zusammen.

Kim Kardashian verdiente 2015 laut Forbes 52,5 Millionen Dollar. Wenn man fragt, was sie eigentlich genau macht, wird lächelnd mit den Schultern gezuckt. Bei It-Girls, generell Menschen, die ihr Geld mit ihrem Lebensstil verdienen, ist es en vogue, darüber zu stehen und zu scandieren, dass man sich nicht dafür interessiert. Zu den Medien-Omni-Präsenten Kardashians gibt es sogar eine Chrome Extension, die sämtliche Inhalte entfernt, in denen dieser Name vorkommt.

Was immer man von IT-Girls hält, es lohnt sich, doch einmal genauer hinzuschauen. Sie sind stimmgebende Stilikonen mit Millionen von Fans. Die Haupteinnahmen des Medien-Stars setzen sich zusammen aus: Auftritten, Sponsorings/Werbeverträgen und ihres sehr erfolgreichen Appspiels. Warum ist es für Werber interessant, Frau Kardashian zu buchen?



Heutzutage werden wir regelrecht unter Werbung begraben. Die schiere Masse an Werbung hat uns darauf trainiert, dass wir erkennen, wann uns etwas verkauft wird und diese Werbung dann ausblenden. Auch ohne Adblocker schaffen es Leute, blinkende gif-Banner am Rand eines Nachrichtenartikels zu ignorieren und wenn der Nachrichtenartikel selbst ein nur dünn getarnter Werbetext ist, kann eine Zeitschrift an Ansehen verlieren, obwohl gesponsorter Journalismus seine Berechtigung hat.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Chatbots 2: e-Commerce

Warum Chatbots

Auch Jahre nach der Einführung taucht Karl Klammer (der Comic-Assistent von Microsoft Office) in Aprilscherzen auf. So hat Blizzard 2011 angekündigt, dass die virtuelle Krabbe "Crabby" Spielern von nun an im schönsten Comic Sans durch Abenteuer helfen wird. So niedlich animiert die kleinen Avatare waren, Karl Klammer und Konsorten wurden grade von Technik-affineren Nutzern als störend empfunden. Durch den Blizzard-Aprilscherz wird deutlich, was das Problem war: Die Immersion wird unterbrochen. Man ist in Word selten, um unterhalten zu werden und/oder darauf eingestellt, jetzt ein Gespräch zu führen. Wenn man ein Problem hat, möchte man in diesen Umgebungen schnell eine sachliche Lösung.

Warum kündigt Facebook nun 2016 an, auf die Technologie Chatbots zurückzugreifen? Als Beispiel zeigt Facebook auf seiner Entwicklerkonferenz einen Bot, der dem Nutzer Wetterdaten übermittelt. Dabei soll es nicht bleiben. 
Chatbots sind in den letzten Jahren zwar weiterentwickelt worden, aber nutzbare Qualität hatten sie auch vor 5 Jahren schon. Es gibt eine einfache Erklärung dafür, warum sie plötzlich attraktiv werden:

Sonntag, 10. Juli 2016

Chatbots 1: Turing-Test

CAPTCHA


Und wieder muss man in einem Anmeldeformular eine kaum leserliche Zeichenfolge abtippen, um die Datenbank zu überzeugen, dass man ein Mensch ist. Immer diese blöden CAPTCHAs! Doch in diesen CAPTCHAs steckt etwas, das wir anders herum anwenden, um in Wettbewerben Text-Bots auf die Schliche zu kommen: Ist unser digitaler Gesprächspartner vielleicht ein Bot? 

CAPTCHA steht für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart. Der geniale britische Mathematiker Alan Turing schrieb 1950 das einflussreiche Paper Computing Machinery and Intelligence (erschienen im Magazin Mind). Darin stellt er die Frage, ob wir künstliche Intelligenz erkennen würden und sieht voraus, dass die Entwicklung künstlicher Kommunikatoren im Jahr 2000 so weit ist, dass  30% der Gesprächspartner glauben, mit einem Menschen zu reden, obwohl sie sich mit einem Bot unterhalten.

Loebner Preis


Seit 1990 wird der Loebner Preis für künstliche Intelligenz verliehen. Relativ zu anderen Teilnehmern des Jahres wird der "menschgleichste" Chatbot ermittelt: im Turing-Test. Dabei reden die Versuchsperson für fünf Minuten mit jeweils einer Person und einem Programm. Programm und menschlicher Chatpartner versuchen, den Tester von ihrem Mensch-Sein zu überzeugen. Bis jetzt erreichte das beste Programm eine Marke von 25%.