Mittwoch, 15. Februar 2017

InDesign - eine Übersicht (2/2)

Im vorigen Artikel haben wir die grundlegende Funktionsweise von InDesign beschrieben. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über die einzelnen Schritte von der Skizze zur fertigen Druckdatei in Adobe InDesign.

Nachdem feststeht, welche Druckerei das Wunschdokument - im Beispiel eine Broschüre - druckt und die Skizzen, in denen Rhythmus und Seiteninhalte grob festgehalten sind, abgenommen wurden, geht es an die Erstellung der Layoutdatei.

abgenommene Skizzen für das Beispielprojekt "Broschüre"

Viele Druckereien bieten für Standardformate Vorlagen an, in denen die wichtigsten Hilfslinien und Formatangaben bereits eingestellt sind.

So sieht zum Beispiel die geöffnete Formatvorlage für DinA4-Broschüren im Hochformat von Saxoprint aus:
Screenshot von Indesign CS5 mit Saxoprint-Vorlage für A4-Broschüren

Freitag, 10. Februar 2017

Indesign - eine Übersicht (1/2)

Begleitend zu den Vorlesungen zur Printproduktion stellen wir in unserem Blog das Desktop-Publishing-Programm Adobe InDesign vor.


InDesign ist das in der Industrie gängigste Layoutprogramm für mehrseitige Druckerzeugnisse. Das Programm ist relativ komplex in seiner Handhabe, auch wenn die Benutzeroberfläche von Version zu Version intuitiver gestaltet werden kann.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Bought Owned and Earned auf Facebook

Dr. Holger Schmidt fasst in diesem lesenswerten Artikel sehr schön zusammen wie sich der Dreiklang aus Bought (bezahlt) Owned (organisch) and Earned (viral) in den letzten Jahren auf Facebook entwickelt hat. Ohne (den) Facebook (Algorithmus) dafür zu bezahlen, dass der eigene Content verbreitet wird, ist heute keine erfolgreiche Unternehmenskommunikation auf Facebook mehr möglich. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass attraktiver Content die Grundvoraussetzung bleibt und auch von Facebook inzwischen belohnt wird, da sie ihre Nutzer so wenig wie möglich mit unpopulären Inhalten langweilen wollen.

Neben der nach wie vor essentiellen Herausforderung, Inhalte zu entwickeln, die von den Nutzern positiv rezipiert werden, wächst die Herausforderung, diese Inhalte mit ausreichend Werbebudget zu unterfüttern. Letzteres ist hierbei wahrscheinlich in den meisten Fällen der zwar kostspieligere aber einfachere Aspekt. Wir tun uns immer noch schwer beim Verständnis und der Kreation von attraktiven Inhalten. (Siehe zum Beispiel auch die von Herrn Dr. Schmidt zitierte Studie, die kaum über gängige Allgemeinplätze hinauszukommt). Die Bedeutung von Content - und damit die Kunst diesen zu erstellen - mag auch in der digitalen Medienwelt wieder wachsen. Aber die Umsatz- und Gewinnzahlen von Facebook zeigen ebenso deutlich: derjenige, der den Context kontrolliert, sitzt nach wie vor am längeren Hebel. Context bleibt King.

Montag, 6. Februar 2017

Groove in der klassischen Musiktradition - Fallbeispiel

In Medienkonzeption beschäftigen wir uns auch mit den konzeptionellen Grundlagen der Popmusik - unter anderem mit Rhythmus und Groove. Dass Groove auch in der klassischen Musiktradition vorkommen kann, zeigt diese wunderschöne Aufnahme von Dietrich Fischer-Dieskau mit Franz Schuberts Frühlingssehnsucht aus dessen Liederzyklus "Schwanengesang", begleitet von Gerald Moore.

Wenn man aus der Pop- und Rockmusik kommt, muss man möglicherweise etwas über die Instrumentierung und die grundlegende Gesangstechnik hinausblicken und auch erlauben, dass der Groove hier und da kurzfristig ausgesetzt wird, dann kann man aber sehr schön hören, wie Fischer-Dieskau seinen Gesang grooven lässt, indem er aus dem Text das rhythmische Muster für den Groove herausarbeitet, betont und durch seine Intonation untermauert.

Und als Beispiel aus der Popmusik - hier mit etwas Punk-Hintergrund - dagegen gestellt: Beth Dito mit Gossip und einer Live-Radio-Fassung von Heavy Cross. Ich habe absichtlich ein Video ohne jeden visuellen Schnick-Schnack und eine Live-Aufnahme gewählt, so dass beide Tracks über Jahrhunderte Musikgeschichte getrennt doch verglichen werden können, denn beide spielen auf eines der musikalischen Ur-Verlangen des Menschen an: Rhythmus körperlich erfahren zu können. Groove is in da house!

Freitag, 3. Februar 2017

Casestudies for Corporate Responsibility as an ingredient to corporate strategy

In our master programmes we discuss Corporate Social Resposibility and particulary its communication. The film-unit at The Economist has put together an interesting series of features with examples around the Global Compass initiative. The film-series is very well done and gives many best practice expamples. It's well worth viewing if your are interested in these particular fields of Public Relations or Corporate Responsibility.
The latest instalment in the series about the Circular Economy features corporate and grassroots projects aiming to make waste a thing of the past by reusing or regenerating raw materials so that they pay dividends for business as well as the planet.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Online-Materialien für Advanced Media Concepts

Neben der Ausarbeitung der eigenen studentischen Konzeptionsprojekte wollen wir uns im Seminar auch mit einigen Techniken und Themen beschäftigen, die in Unternehmen aktuell sehr diskutiert werden. Hierzu habe ich einige Online-Links als einführende Literatur zusammengestellt.

Online-Materialien für Advanced Media Concepts - Transmedia Storytelling

We will delve into Transmedia Storytelling as part of the Seminar "Advanced Media Concepts." Below find a list of links for anybody who wants to start browsing about this still extremely interesting topic even though it has become somewhat of an 'old hat' already. It continues to be a popular tool in advertising, particularly for creating advance awareness and brand engagement. Unfortunately, as part of a storytelling universe transmedia is too often reduced to a "Second Screen" strategy.

In order to prepare for our seminar everybody should have read the first two Jenkins articles. While reading have a think about: 'radical inter-textuality', 'multi-polar-structures', 'the eternal middle: the need to have the story continuously remain between exposition and resolution' and 'expansion of meaning'. I am looking forward to our class discussions.